Spätsommer ist Erntezeit: Holunderbeergelee selber machen

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elder-693931_640Im Spätsommer ist es soweit. Die Beeren am Holunderstrauch färben sich nach und nach in ein tief dunkles Schwarz: Es ist Erntezeit. Wer Beeren verarbeiten will, muss schnell sein, bevor Vögel die Sträucher abgeerntet haben. Neben dem Kochen von Saft eignen sich die dunklen Beeren hervorragend zur Herstellung von Gelee. Um Holunderbeergelee selbst zu machen, benötigt man:

  • ca. 2 kg Holunderbeeren
  • ca. 700 ml Apfelsaft
  • 500 ml Wasser
  • 2 kg Gelierzucker 1 : 1
  • den Saft einer Zitrone

Vorsicht!

Bevor es jedoch an die Verarbeitung oder Ernte geht, sollte man die nötigen Schutzmaßnahmen ergreifen, denn Holunderbeeren sind ein ausgezeichnetes Textilfärbemittel. Sind die Flecken erst einmal auf der Kleidung, sind sie kaum noch zu entfernen. Daher empfiehlt es sich geeignete Arbeitskleidung und Einmalhandschuhe zu tragen.

Zubereitung:

Zunächst die Beeren im stehenden Wasser waschen und von den Dolden lösen. Die Beeren in einem Topf mit 500 ml Wasser aufkochen und noch ca. 5 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Wenn die Beeren aufgeplatzt sind, wird das Mus durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gedrückt. Um möglichst viel Saft aus dem Mus zu erhalten, am Ende das Tuch eindrehen und den Saft herauspressen. Die Saftmenge abmessen und mit Apfelsaft auf insgesamt 2 Liter auffüllen. Nun den Saftmix mit Gelierzucker und Zitronensaft unter Rühren gemeinsam aufkochen. Damit der Saftmix geliert, so lange weiter sprudelnd kochen lassen bis er dickflüssig wird (ca. 20 Minuten). Schaum zwischenzeitlich abschöpfen. Zur Probe einen Tropfen auf eine Untertasse geben, geliert er sofort, ist das Holunderbeergelee fertig und kann in vorher mit heißem Wasser ausgespülte Gläser gefüllt werden. Die Gläser noch ca. 20 Minuten umgedreht auf dem Deckel auf einem Küchentuch stehen lassen bis sie ganz auskühlen dürfen und gelagert werden können.