Wie kann ich meine Verdauung natürlich ankurbeln?

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAFalsche Ernährung verursacht bei vielen Menschen Probleme mit der Verdauung. Gerade im Magen-Darm-Trakt kommt dies zum Tragen. Dabei kann es doch so einfach sein, sich bereits durch kleine Umstellungen wieder auf die Spur in Sachen Verdauung zu bringen. Sehr häufig treten Sodbrennen, Magenschmerzen, Durchfall oder Verstopfungen auf. Wer gerne auf Medikamente verzichtet, kann auch natürlich die Verdauung anregen. Dies erweist sich als sehr wichtig, da das Verdauungssystem stark mit dem Immunsystem zusammenhängt.

Die richtigen Lebensmittel & viel Tee

Schon mit kleinen Tricks rund um die Ernährung können Sie auf natürliche Weise die Verdauung ankurbeln. Insbesondere Nahrungsmittel wie Leinsamen sollten zu sich genommen werden. Ganz einfach sind diese am Morgen ins Frühstücksmüsli zu mischen. Zudem kann Gebäck immer öfter durch Vollkornprodukte ersetzt werden. Ein kleiner Zwischensnack ist das Dörrobst wie beispielsweise Pflaumen, die ebenfalls auf natürlichem Wege die Verdauung anregen. Wichtig für eine gute Verdauung ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Leitungswasser oder stilles Mineralwasser eignen sich am besten. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu kalt ist. Im Zweifelsfall sollte es sogar eher leicht erwärmt werden. Sehr gut ist auch das Trinken von Tee. Den Darm regen besonders Fenchel- oder Kümmeltee an. Rohkost kann ebenfalls beruhigen.

Natürliche Mittel statt Tabletten

Typisch Anzeichen für Verstopfung ist ein Stuhlgang, der weniger als dreimal die Woche vorkommt. Dabei sind dann auch nur kleine Stuhlklumpen zu erkennen. Zudem kommt eine gewisse Mühsamkeit und Kraft beim Entleeren des Darmes. Die Ursachen dafür sind insbesondere in der Funktionalität des Dickdarms zu sehen. Der Dickdarm ist träge, die Nahrung enthält zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Flüssigkeit und die Stuhlgewohnheiten stimmen nicht. Die Heilkräuter Plantago, die aus Flohsamen bestehen, sind ebenfalls sehr gut zur Anregung geeignet. Trotzdem sollten auch pflanzliche Abführmittel nicht zu oft genutzt werden. Bei chemischen Abführmitteln wie beispielsweise Bisacodyl sollte immer auch ein Arzt hinzugefugt werden. Allgemein sollten Abführmittel nicht vermieden werden, sondern nur gezielt eingesetzt werden. Dazu zählt auch die Flohsamenschalen-Anwendung.

Fazit: Natürliche Hilfsmittel sind fast immer einsetzbar und wirken oft auch entzündungshemmend. Der Einsatz lohnt sich also meist.

Bild: © Peter Smola / PIXELIO