Die Friteuse ohne Fett im Test

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ID-100275873Eine Friteuse ohne Fett ist eine Alternative zum schwimmend herausbacken, besonders für gesundheitsbewusste Menschen, die sich fettarm ernähren möchten. Optik und Geschmack leiden allerdings ein wenig bei dieser Zubereitungsart.

Funktionsweise

Beim fettfreien, genauer gesagt fettarmen Fritieren wird das Gargut durch Heißluft fertig gegart, es wird meist nur eine kleine Menge Fett zugegeben. Im Schnitt kommen Geräte dieser Art mit ein bis zwei Esslöffeln Öl aus. Das Wenden der Speisen erfolgt meistens ebenfalls automatisch mit einer Art Rührwerk.

Wie ist das Ergebnis?

Ob Pommes, Schnitzel oder Fischstäbchen, das fertige Produkt ist in Ordnung, das Fehlen von Fett als Geschmacksträger ist aber zu bemerken. Der Geschmack ist nicht so ausgeprägt wie bei der herkömmlichen Zubereitung, der typische Geschmack fehlt besonders bei Pommes. Beim Schnitzel leidet auch die Optik besonders, die typischen Blasen und Wellen der Panade gelingen leider nicht so gut. Die mechanischen Wendeeinrichtungen können manchmal auch das Gargut “zerstören”.

Vorteile

Diese Zubereitungsart hat aber auch einige Vorteile: Der unangenehme Geruch in der Küche fällt nahezu zur Gänze weg, die Geräte sind leicht zu reinigen. Der Geschmack bei Fisch oder Meeresfrüchten bleibt nahezu gänzlich erhalten, der geringe Fettgehalt der fertigen Speisen ist der Gesundheit zuträglich. Eine Vorheizzeit wie bei herkömmlichen Friteusen entfällt, so spart man auch Energie.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Vor- und Nachteile sich die Waage halten, die Entscheidung für oder gegen eine Friteuse ohne Fett ist also reine Geschmackssache. Preislich liegen die Geräte knapp über vergleichbaren herkömmlichen Friteusen, diese Preisdifferenz gleicht sich durch das Einsparen von Öl aber aus.

Bild: Image courtesy of phasinphoto / FreeDigitalPhotos.net