Die richtige Ernährung für das Laufbandtraining

Vor und nach einem ausgiebigen Training sind beide Extreme der Nahrungsaufnahme ungut: so sollte man weder übermäßig essen, noch hungern. Wer sportlich aktiv ist, vor allem in größeren Zeiträumen, sollte immer auf eine ausgewogene Ernährung achten. Was der Körper verträgt und in welchen Mengen genau gegessen und getrunken werden sollte, muss individuell entschieden werden. Den richtigen Abbau von Nahrung kann man trainieren, ebenso wie das Herz-Kreislauf-System. Wenn auch die richtige Ernährung vom Körper des Sportlers abhängt, gibt es einige Faustregeln, die man beachten kann.

Die richtige Ernährung vor dem Training

Abhängig von der Art sollte die letzte Mahlzeit ungefähr 2-3 Stunden vor dem Training verzehrt werden. Erwägt werden muss hierbei, wie der eigene Körper die Mahlzeit verträgt und worum es sich handelt. Verträgliche Gerichte, wie Nudeln mit einer leichten Soße oder ein ausgewogenes Frühstück mit Ei und Toast, sind einfacher zu verbrennen als ballaststoffreiche Hülsenfrüchte mit schweren Soßen. Die Wahl des richtigen Getränkes ist ebenso wichtig. So sollte man auf  koffeinhaltige Getränke oder Säfte verzichten. Empfehlenswert ist vor dem Training am Morgen ein Glas Wasser zu trinken, um die Verdauung anzuregen.

Was der Körper nach dem Training braucht

Betreibt man regelmäßiges Laufbandtraining muss beachtet werden, wie oft trainiert wird. Wer täglich läuft, muss seinen Kohlenhydrat-Haushalt wieder auszugleichen, da diese am schnellsten verbrannt, aber auch für das nächste Training wieder benötigt werden. Pro Stunde Training sollten etwa 50 Gramm Kohlenhydrate zu sich genommen werden. Allgemein sollte man ungefähr 50% der während des Sports verbrauchten Kalorien wieder aufnehmen. Besonders aufnahmefähig ist der Körper die ersten 2 Stunden nach dem Training. Wird das Training aus Gewichtsgründen absolviert, kann dieser Effekt natürlich positiv genutzt werden. Ebenso werden bis zu 1 Liter Flüssigkeit während einer Stunde auf dem Laufband ausgeschieden – diese sollten unbedingt während und nach dem Training wieder zu sich genommen werden.

Auch der Eisenverbrauch steigt bei einem solchen Training. Deshalb sollten besonders Frauen und Vegetarier darauf achten, ihren Haushalt wieder auszugleichen. Während Nichtvegetarier nötiges Eisen meist durch Fleisch zu sich nehmen, müssen Vegetarier auf andere Produkte wie Linsen oder Pfifferlinge umsteigen.

Lesetipp: Die Website von Dr. Christoph Etzlstorfer, Weltrekordhalter und mehrfacher Paralympics-Medaillengewinner, informiert auf seinen Seiten und in Vorträgen über Motivation, Erfolg und den Umgang mit Rückschlägen sowie über die Sportarten Handbike, Rollstuhlleichtathletik und Rollstuhlrugby.

Bild: Bigstockphoto.com / StMAK

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