Getränke kühlen bei der Gartenparty

Als Gastgeber verbringen Sie Stunden damit, Dips vorzubereiten, das Fleisch zu marinieren und den perfekten Kartoffelsalat zu zaubern. Und dann ein lauwarmes Bier dazu? Die Logistik der Getränke ist mindestens genauso wichtig wie das Essen. Mit ein paar Tricks und der richtigen Ausstattung müssen Sie Ihren Gästen nie wieder warmen Weißwein servieren.

Der Klassiker: Die Eis-Wanne

Für den rustikalen Look ist die gute alte Zinkwanne oder sogar eine gesäuberte Schubkarre unschlagbar. Diese Methode ist nicht nur effektiv, sondern dient auch als charmantes Deko-Element. Füllen Sie das Behältnis mit reichlich Crushed Ice und kaltem Wasser. Wichtig: Nur Eis reicht nicht aus! Das Wasser sorgt dafür, dass die Kälte die Flaschen komplett umschließt. Wer Getränke kühlen und der Gartenparty gleichzeitig einen lässigen Look verpassen will, liegt hiermit genau richtig.

Die Profi-Lösung für die Outdoor-Küche

Wenn Sie regelmäßig Gastgeber sind oder sich gerade den Traum einer kleinen Außenküche erfüllen, stoßen Sie mit Wannen und Eimern schnell an Grenzen. Das Eis schmilzt, die Etiketten der Weinflaschen lösen sich unschön ab. Wer es komfortabel und ästhetisch mag, setzt auf technische Unterstützung. Ein spezieller Getränkekühlschrank ist die richtige Investition für die Terrasse oder den überdachten Außenbereich. Anders als der normale Haushaltskühlschrank, der schon mit Salatschüsseln und Grillfleisch überfüllt ist, bietet er genau den Platz, den Sie für Kisten und Flaschen benötigen. Zudem haben viele Modelle Glastüren und Innenbeleuchtung, was besonders abends sehr elegant wirkt und Ihren Gästen sofort zeigt, welche Erfrischungen bereitstehen.

Der Turbo-Trick mit Salz

Die Gäste stehen in zehn Minuten vor der Tür und der Sekt liegt noch warm im Vorratsraum? Hier hilft einfache Physik. Füllen Sie einen Eimer oder Sektkühler mit Eis und Wasser und geben eine großzügige Menge Salz dazu. Das Salz entzieht dem Eis beim Schmelzen Energie in Form von Wärme, wodurch das Wasser schnell herunterkühlt – bis in den Minusbereich, ohne zu gefrieren. Das ist der schnellste Weg, wenn Sie spontan für die Gartenparty Getränke kühlen müssen. Nach 10 bis 15 Minuten sind die Getränke eiskalt. Vergessen Sie nicht, die Flaschen kurz abzuspülen, bevor Sie sie öffnen, um keinen salzigen Geschmack an den Lippen zu haben. Das gilt besonders, wenn Sie günstiges Streusalz vom letzten Winter für diesen Trick nutzen.

Gefrorene Früchte statt Eiswürfel

Ein weiterer Tipp für Feinschmecker, die ihre Drinks nicht verwässern wollen: Nutzen Sie gefrorene Früchte. Trauben eignen sich hervorragend für Weißwein, da sie den Geschmack nicht verändern. Für Cocktails oder Wasser sind gefrorene Zitronenscheiben oder Beeren nicht nur effiziente Kühlakkus, sondern auch ein optisches Highlight im Glas. Fertige Tiefkühlmischungen mit tropischen Früchten oder heimischem Obst gibt es im Supermarkt.

Fazit: Vorbereitung ist alles

Am Ende ist es zweitrangig, ob Sie High-Tech-Geräte nutzen oder auf physikalische Tricks zurückgreifen – wichtig ist, dass Sie das Thema Kühlung rechtzeitig einplanen. Nichts schmeckt im Sommer besser als ein richtig kaltes Getränk zu einem heißen Grillgericht. Ihre Gäste werden die Mühe zu schätzen wissen, wenn das Bierglas beschlagen ist und der Weißwein kalt im Glas perlt. Zum Wohl!

Bild: Bigstockphoto.com / Dani Hoz