Meeresfrüchte – Die kalorienbewusste Eiweißquelle

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Sie suchen nach einer hochwertigen Eiweißquelle um Ihre Mahlzeit aufzuwerten aber es soll nicht schon wieder Fleisch, Fisch, Milch oder Ei sein? Für diesen Fall eignen sich Meeresfrüchte als hervorragende Alternative!

Unter den Meeresfrüchten bekannt und verfügbar sind hierzulande insbesondere Muscheln, Hummer, Krabben, Langusten, Shrimps, Tintenfische und Garnelen. Eines ist sicher – Meeresfrüchte sind Geschmackssache. Ein Blick auf die Nährstoffe der einzelnen Meeresfrüchte zeigt jedoch, dass sich der Versuch lohnen könnte, da es sich bei Meeresfrüchten um hervorragende, kalorienarme Proteinlieferanten handelt. Der Kaloriengehalt erstreckt sich von 65 kcal pro 100g bei der Klaffmuschel bis hin zu 102 kcal pro 100g bei der Languste. Der Proteingehalt fällt dabei mit 10-20 g pro 100 g verhältnismäßig hoch aus und mache einen Großteil der gesamten Kalorienbilanz aus.

Leichte Einbußen muss man bei Meeresfrüchten, verglichen mit anderen tierischen Proteinträgern wie Fleisch, Eiern oder Milchprodukten, hinnehmen wenn es um die Proteinqualität geht, erklären die Experten von www.body-coaches.de. Die sog. biologische Wertigkeit fällt etwas geringer aus was zur Folge hat, dass etwas weniger vom zugeführten Nahrungsprotein auch in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Ein großer Vorteil für eine kalorienbewusste Lebensweise ist jedoch der sehr niedrige Gehalt an Fett und Kohlenhydraten der Meeresfrüchte auch in Reduktionsphasen zu einer sehr interessanten Alternative machen. Auf Seiten der Mikronährstoffe ist es vor allem der Gehalt an Mineralstoffen (insbesondere Eisen, Kupfer, Natrium und Kalium) der in Meeresfrüchten höher ausfällt als beispielsweise bei Fleisch.

Wer Meeresfrüchte mag kann diese bedenkenlos verzehren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Als Eiweißquelle in einem Salat, auf Brot oder zubereitet in einem leckeren Gericht, alles ist möglich. Dank des niedrigen Kaloriengehalts bei gleichzeitig hohen Mengen Eiweiß lässt sich so bewusst genießen und schlemmen.

Wichtig

Anders als oftmals angenommen oder propagiert, dienen Meeresfrüchte nicht der Versorgung mit essentiellen Omega-3 Fettsäuren (EPA und DHA). Hier empfiehlt sich der regelmäßige Verzehr von fettreichem Fisch als passende natürliche Quelle.